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WALDSCHULE BISSINGEN |
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Mit ihren gelungenen Aufführungen des
Theaterstücks „Sindbad der Seefahrer“ im Martin-Luther-Gemeindezentrum entführte
die Theater-AG der Klassen 4 unter Leitung von Frau Frank am 5. und 7.
März 2004 die Zuschauer in das Reich des Orients.Die Vorbereitungen * Die Aufführungen * Die Geschichte von“ Sindbad dem Seefahrer“ * Der Bericht der Bietigheimer Zeitung
Die Vorbereitungen

Mit großem Erfolg spielte die Theater-AG
von Frau Frank ihr (vorerst?) letztes Theaterstück in dieser
Schauspieler-Besetzung. In insgesamt nur 7 Wochen wurden von den
Schauspielern nicht nur die jeweiligen Rollentexte gelernt, sondern auch die
Lieder und selbst choreographierten Tänze einstudiert und die äußerst farbenprächtigen Kulissen gemalt.
Dazu
erbrachten die Kinder der Klassen 4a und 4b freiwillig etliche Überstunden,
nicht nur unter der Woche, sondern auch an freien Samstagen. Doch waren alle
Beteiligten mit großer Begeisterung dabei. Die Freude am Theaterspielen der
Theater-Kinder zeigte sich bei den vielen Proben nicht nur vor sondern auch
hinter den Kulissen!

Nicht
zuletzt sind die guten Aufführungen auch dem hohen Einsatz von Frau
Frank zu verdanken, die bei dem „harten Kern“ dieser Theatergruppe bereits
seit über 3 Jahren Regie führt.
Die Aufführungen
am 5. und 7.März 2004 im
Martin-Luther-Gemeindezentrum:
Unter den kritischen Augen der Klassen 4 und von Kindergartenkindern fand am Freitagmorgen die Generalprobe statt. Bereits hier erhielten die Schauspieler viel Beifall und Zuspruch, so dass alle für die Abendaufführung Mut fassten.
Zur Abendvorstellung kamen viele Eltern,
Großeltern und Geschwister. Es gelang den Schauspielern in kürzester Zeit die
Zuschauer in ihren Bann zu ziehen. Mit ihrem gekonnten Theaterspiel vor dem
schön gestalteten Bühnenbild, mit ihren bunten phantasievollen Kostümen und auch
durch die orientalischen Lieder, die die Schauspieler aus voller Kehle sangen,
fühlten sich alle Anwesenden regelrecht in den Orient versetzt. Es war eine
großartige Aufführung, die mit viel Beifall und einer orientalischen Hocketse
mit gut gefülltem Buffet ausklang.
Zur
Hauptaufführung beim Senioren-Cafe am Sonntag gelang es der Theatergruppe sich
noch einmal zu steigern. Alle Darsteller waren mit so viel Spielfreude dabei,
dass sie immer wieder mit Szenenapplaus belohnt wurden. Es war eine bunte,
fröhliche und rundum gelungene Vorstellung!
Durch
die Geschichte des Sindbads führt die Erzählerin Scheherasade:
indbad
ist ein reicher Kaufmann aus Bagdad. Obwohl es ihm zu Hause an nichts fehlt,
zieht es ihn immer wieder in die Welt hinaus. Auf seinen sieben Reisen hat er
viele Abenteuer zu bestehen.
Sindbads erste Reise:
Seine
Familie feiert für ihn ein Abschiedsfest mit Tänzerinnen.
Danach sucht sich Sindbad
im Hafen ein Schiff, das nach Indien segelt. Nach einer langen Schiffsreise
ankern sie vor einer wunderschönen Insel.
Die
vermeintliche Insel beginnt jedoch sich zu bewegen, sie entpuppt sich als Rücken
eines Riesenfisches. Sindbad schafft es nicht mehr rechtzeitig aufs Schiff
zurück, der Kapitän lässt die Anker lichten, er vermutet, dass Sindbad ertrunken
ist.
Doch Sindbad rettet sich mit einem großen
Brett an Land, er strandet in der Nähe einer großen Stadt. Dort wird er dem
König vorgeführt, dem er von seiner wundersamen Rettung erzählt. Der König
macht ihn zu seinem Hafenaufseher, wo er den Handel und die Schiffe überwacht.
Nach einiger Zeit überkommt Sindbad großes Heimweh und als er zufällig das
Schiff entdeckt, mit dem er von zu Hause losgesegelt ist, bittet er den Kapitän,
ihn wieder in die Heimat mitzunehmen. Der Kapitän ist froh, dass der
totgeglaubte Sindbad noch lebt und nimmt ihn gerne wieder an Bord.

Nach
vielen schönen Jahren im Kreise seiner Familie zieht es Sindbad wieder in die
Ferne. Wieder gibt es ein Abschiedsfest und Sindbad sucht sich ein Schiff, das
zu den sundischen Inseln segeln will.
Die
Reise verläuft lange Zeit friedlich, bis das Schiff durch eine starke Strömung
an einer Insel zerschellt. Nur Sindbad überlebt dieses Unglück. Er wird an Land
geschleudert, wo er den Riesenvogel Rock entdeckt. Er hat fürchterliche Angst,
doch als sich der Riesenvogel in die Lüfte erhebt, hängt sich Sindbad an dessen
Beine und wird lange mit enormer Geschwindigkeit durch die Lüfte geflogen.
Sindbad landet in einem Tal voll riesiger Edelsteine. Er
s
teckt einige Edelsteine in seine Tasche und als sich der Riesenvogel erneut
erhebt, hängt sich Sindbad wieder an dessen Beine und landet bald darauf in
einer Stadt. Er beginnt dort mit den Edelsteinen zu handeln und wird immer
reicher .Doch als ihn wieder starkes Heimweh überkommt, segelt er zurück nach
Bagdad, wo er von seiner Familie mit großer Freude aufgenommen wird.
Nach
dem traditionellen Abschiedsfest reist Sindbad mit einem Schiff nach Sri Lanka.
Eines Tages geraten sie in einen Hinterhalt
von Seeräubern. Nach einem wilden Kampf wird Sindbad von den Seeräubern als
Sklave festgenommen...
...
und
auf dem Markt an einen reichen Kaufmann
verkauft. Dieser ist so zufrieden mit der Arbeit von Sindbad, dass er ihn zu
seinem Nachfolger macht und ihm seine Tochter Suleika zur Frau gibt.
Sie leben lange glücklich, bis Sindbad wieder das Heimweh überkommt und er zusammen mit Suleika in seine Heimatstadt zurückkehrt.
Letzte Bearbeitung der Seite am: 13.08.2005