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WALDSCHULE |
74321 Bietigheim-Bissingen *
Panoramastr.2 |

Projekt "Wald" der Klassen 6a und 6bAm 17. Oktober 2006 gingen wir in den Rotenackerwald. Dort haben wir den Jagpächter Herr Reichert kennen gelernt. Er hat uns viele interessante Dinge über den Wald erzählt:
Es müssen Futterstellen für die Tiere angelegt
und gepflegt werden. Die Tiere bekommen Mais, Weizen, Gerste, Roggen und
Rapskörner
und
getrocknete Apfelstücke. Außerdem gibt es bei der Futterstelle einen
Salzleckstein auf einem Stab. Bei Regen
läuft das Salz am Stab hinunter und wird dabei von den Tieren aufgeleckt. Die
Tiere werden an den Futterstellen von einem Hochsitz
aus beobachtet. Kranke Tiere werden abgeschossen. Es gibt im Rotenackerwald
Rehe, Hirsche, Wildschweine, Füchse, Dachse, Marder, Hasen und Vögel.
Der Fuchs ist im Wald die Gesundheitspolizei, denn er frisst die kranken Tiere. So können diese keine Seuchen an die lebenden Tiere verbreiten. Im Rotenackerwald werden auch Köder ausgelegt, die zwei Kapseln mit einem Serum enthalten. Wenn ein Fuchs diesen Köder frisst, dann wird er gegen Tollwut geimpft.
Wir sahen auch einen Dachs- und einen Fuchsbau. Der Dachs verbringt den Winter in seinem Bau. Dort ist es immer zwischen 15 und 18 Grad Celsius warm.
Der Förster untersucht die Bäume im Wald und entscheidet, welche gefällt werden müssen. er markiert diese Bäume mit Farbe. Wir sahen Fichten, Lärchen, Eichen, Buchen und Ahornbäume mit deren Früchten.
Herr
Reichert zeigte uns auch zwei Wildäsungen für die Tiere.
Das sind Felder mit Futter für die Tiere, die er von einem Bauern anlegen
lässt. auf einer dieser Äsungen wächst Topinambur. Das ist eine Knolle, die
mit der Kartoffel verwandt ist. Auch Menschen können sie essen.
Auf dem
Rückweg zum Treffpunkt zeigte er und noch einen Waldameisenhügel. Danach
gingen wir wieder zur Schule zurück.
Letzte Bearbeitung der Seite am: 26.11.2006