WALDSCHULE BISSINGEN
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Lexikon zu "Indianerprojekt der Klasse 1b"

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Klick 1 Totempfahl – der hat nichts zu tun mit „tot“ oder den „Toten“ und schon gar nichts mit einem Marterpfahl.
Der Totempfahl war so etwas wie das Wappen (das persönliche Zeichen) eines Stammes. Bei den Irokesen z.B. war das Totem eine Schildkröte, bei den Sioux ein Elch.
Auch besaß jeder Indianer sein eigenes Totem, so wie jeder Mensch bei uns ein Sternzeichen hat.
Um einen verstorbenen Häuptling zu ehren, schnitzte der Stamm einen Totempfahl mit vielen Zeichen und Bildern, die über das Leben des Stammes und seines Häuptlings berichteten.
Klick 2 Am Federschmuck kann man erkennen, wie viele besondere Taten ein Indianer schon vollbracht hat. Denn für jede außergewöhnliche Leistung durfte er sich eine Feder anheften.
Klick 3 Die Indianer hatten bildhafte Namen. Sie bestanden meistens aus einem "Wiewort" und einem "Namenwort", z.B. "Helle Sonne", "Wilder Büffel", "Großes Herz" usw.
Sie erzählten von einer außergewöhnlichen Begebenheit am Tag der Geburt oder im Laufe ihres Lebens oder aber von einer besonderen Eigenschaft des Menschen.
Deshalb konnte sich der Name auch im Laufe des Lebens ändern. War ein kleiner Junge z.B. immer langsam und hieß deshalb "Lahme Schnecke", konnte er später durchaus "Wilder Büffel" heißen, wenn er sich bei der Jagd bewährt hatte.
Klick 4 Die Fransen waren das Symbol (Kennzeichen) für Regen.
Regen war für die Indianer sehr wichtig. Blieb es zu trocken, gab es kein Futter für die Büffel, und die wilden Herden zogen weg auf der Suche nach besseren Weideplätzen. Ohne Büffel aber konnten die Prairie-Indianer nicht überleben.
Klick 5 Ursula Wölfel hat das Buch "Fliegender Stern" geschrieben.
Es erzählt von 2 mutigen Indianerjungen. Sie reiten auf eigene Faust zu den gefürchteten "Weißen Männern". Sie wollen fragen, warum die Weißen Männer alle Büffel töten, obwohl die Büffel doch den Indianern "gehören".
Klick 6 Vielleicht wollt ihr ja auch stark werden?
Hier ist das Rezept für die Ahorn-Bällchen:
Nimm 80 Gramm weiche Butter, 80 Gramm Ahornsirup, 450 Gramm Puderzucker, einen halben Teelöffel Salz und verrühre alles zu einem weichen Teig. Gib jetzt so viel geschmolzene Schokolade und (oder) gemahlene Nüsse dazu wie du magst. Der Teig muss gut formbar sein.
Jetzt formst du kleine Bälle aus dem Teig und rollst sie in gemahlenen Nüssen oder Schokoladenstreuseln. Lass die Bällchen über Nacht trocknen.
Und nun los! Guten Appetit!
Klick 7 Ohne Büffel konnten die Prairie-Indianer nicht überleben.
Sie brauchten das Fleisch zum Essen, das Fell für Kleider, Zeltdecken und Kanus, die Knochen für Pfeilspitzen und Nähnadeln, den Schädel für Teller und Schüsseln, die Därme für Bogensehnen und Schnüre, die Zähne für Schneid-werkzeuge usw.
Klick 8 Wenn sich der Indianerstamm abends am Lagerfeuer
versammelt hatte, wurde oft der "Ich-sah-Tanz" getanzt.
Darin erzählten einzelne Indianer von besonderen Ereignissen, die sie erlebt hatten.