WALDSCHULE BISSINGEN
Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule

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Indianerausstellung Hornmoldhaus

Das Indianerprojekt der Klasse 1b (2006/07)

Die Links im Text erklären die markierten Begriffe. Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern.

Regelmäßige Besuche im Hornmoldhaus Bietigheim sind fester Bestandteil des Schulcurriculums, MeNuk. An diese Besuche schließen sich meistens dem Thema der jeweiligen Ausstellung entsprechende Projekte an. Dabei werden die Interessen der Kinder berücksichtigt. Da sie sich beim Thema "Indianer" sehr für das Buch "Fliegender Stern" begeisterten, weitete sich das MeNuK-Projekt (Menschliches Leben/Kulturphänomene) auch auf das Fach Deutsch aus. (Umgang mit Texten/Personales Spiel)


Eigentlich hat es schon in der 2. Schulwoche angefangen - als wir unseren ersten Buchstaben gelernt haben: I wie Indianer.

Eingang HornmoldhausDazu haben wir nämlich auch gleich unseren ersten Ausflug gemacht - zur Indianer-Ausstellung im Hornmoldhaus!

Hier haben wir erfahren, was ein TOTEM-PFAHL ist.

Und ein Indianer-Stirnband haben wir uns auch gebastelt. Dafür gab es dann gleich die erste Feder.

Jetzt wollten wir natürlich alles über Indianer wissen und auch selber "richtige" Indianer werden.
Wochenlang haben wir Bücher und Indianersachen angeschleppt und genau studiert.
Aber der Reihe nach:
Zuerst haben wir uns Indianer-Namen gegebenZuerst haben wir uns Indianer-Namen gegeben

 

Zuerst haben wir uns Indianer-Namen gegeben.

Totempfahl in unserem Klassenzimmer

Totempfahl in unserem Klassenzimmer


Dann haben wir einen eigenen Totempfahl in unserem Klassenzimmer aufgestellt.


Der ist 4 Meter hoch.

Indianergewand herstellen

Ein richtiges Indianergewand brauchten wir natürlich auch. Und weil die Indianer so tolle Muster und Symbole haben, haben wir uns Musterstempel aus Moosgummi hergestellt und die Hemden damit bedruckt.

Auch die Fransen haben wir selber geschnitten

 

Auch die Fransen haben wir selber geschnitten.
Die sind sehr wichtig.

So haben wir doch schon ziemlich echt ausgesehen, oder?

So haben wir doch schon ziemlich echt ausgesehen, oder?

 

So haben wir doch schon ziemlich echt ausgesehen, oder?

Kette aus BärenklauenKette aus BärenklauenKette aus BärenklauenDas Wichtigste hat allerdings noch gefehlt:
Die Kette aus Bärenklauen. Wenn man die nämlich um den Hals trägt, bekommt man selber Bärenkräfte.
Da wir leider unseren Bären nicht selber erlegen konnten (oder habt ihr im Bruchwald schon einmal Bären gesehen?), mussten wir uns Klauen aus Ton herstellen.

Beim Auffädeln der Ketten haben uns unsere 9er-Paten geholfen.
Die Muster sollten nämlich symmetrisch sein.

Jakobs Kuschel-Bär wollte ein „Indianer-Bär“ seinInzwischen waren wir richtig im "Indianer-Fieber".
Sogar Jakobs Kuschel-Bär wollte ein "Indianer-Bär" sein.
unsere Adventslaternen
 

 


Und unsere Adventslaternen mussten natürlich auch Indianer-Laternen sein.

Die ganze Zeit über hat uns unsere Lehrerin jeden Tag ein paar Seiten aus dem Buch "Fliegender Stern" vorgelesen.
Die Geschichte war so spannend, dass wir sie gerne nachspielen wollten. Aber so ein langes Buch??? Das hat über 100 Seiten!
Also haben wir nur die Kapitel genommen, die wirklich wichtig sind, um die Geschichte zu verstehen.
Wir haben sie nacherzählt, und unsere Lehrerin hat fleißig mitgeschrieben. Wir konnten das ja noch nicht so gut. Das Drehbuch, das dabei entstanden ist, haben wir gut gemischt mit allen Indianer-Liedern, die wir gelernt hatten – und fertig war unser Indianer-Musical!
Und jetzt ging’s los! Das war ganz schön viel Arbeit. Manche hatten richtig viel Text zu lernen!
Damit wir bei Kräften bleiben, haben wir zwischendurch Ahornsirup-Bällchen gegessen. Ahornsirup macht nämlich stark.
Jeder von uns hat aus Ton- und Krepppapier einen Büffel hergestelltJeder von uns hat aus Ton- und Krepppapier einen Büffel hergestelltJa, und dann brauchten wir ja auch noch eine Büffelherde. Jeder von uns hat aus Ton- und Krepppapier einen Büffel hergestellt. Auch dabei haben uns die 9er-Paten wieder geholfen! Und dann hat unsere Lehrerin einen "Film" gedreht aus den einzelnen Büffeln, damit eine richtige Büffelherde über unsere Bühne laufen kann.
Generalprobe Und dann kamen die Aufführungen! Oh weh, waren wir aufgeregt! Bei der Generalprobe durften die Kindergartenkinder zugucken. Dann haben wir am großen Senioren-Nachmittag in der Martin-Luther-Kirche gespielt und am Schluss für unsere Familien. Da gab es dann noch leckere Sachen zu essen.

Wollt ihr jetzt mal sehen, wie es zuging bei unserem Indianerstück?

Totempfahl anschauen.


Das sind "Oma und Enkelin", die sich zusammen den Totempfahl anschauen.

die beiden Freunde "Fliegender Stern" und "Grasvogel"Das sind die beiden Freunde "Fliegender Stern" und "Grasvogel".

"Wissendes Auge", der Medizinmann
Das ist "Wissendes Auge", der Medizinmann.

Indianerlager
Das ist das ganze Indianerlager.
Pferd "Himmelsrand""Fliegender Stern" wollte unbedingt ein eigenes Pferd haben. Es heißt "Himmelsrand".

 

Mit ihren Pferden sind die beiden Indianerjungen zu den Weißen geritten, um ihnen zu sagen, dass sie die Büffel nicht vertreiben dürfen.

Die Weißen bauen sich gerade eine BlockhütteDie Weißen bauen sich gerade eine Blockhütte
 

 

Die Weißen bauen sich gerade eine Blockhütte.
Mann, haben die viel Holz zersägt während der Aufführungen!

"Doktor Christopher"Das ist "Doktor Christopher". Er hat den Indianerjungen gesagt, wo sie Büffel finden können.
Er hat ihnen sogar einen Plan Plan gezeichnet:

"Ich-sah-Tanz"
Hier machen die beiden Indianerjungen den "Ich-sah-Tanz".

 

Unser toller ChorJa, und jetzt kommt noch das Wichtigste:
Unser toller Chor, der uns bei allen Liedern unterstützt hat! Gleichzeitig singen und Theater spielen ist nämlich ganz schön schwierig – und so waren wir sehr, sehr froh, dass uns der Chor so toll geholfen hat! Vielen Dank!!!

Unser toller Chor
Unser toller Chor Unser toller Chor Unser toller Chor

Gisela Frank 05/2007